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Weine - Kürbiswein, Seite 2 |
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Inhaltsverzeichnis Wir lassen die Maische 1 Woche stehen. In dieser Zeit wird alle 2 Tage mal geschüttelt. Dabei darauf achten, dass das Handtuch nicht nass wird, sonst spielen die Essigfliegen verrückt. Sie brauchen auf jeden Fall einen separaten Raum, wir nehmen den Schuppen. Nach dem Abpressen geben wir 1 kg Zucker ohneWasser hinzu und verschließen alles mit Deckel und Gärröhrchen. Beim Abpressen von 30 kg Kürbis bleibt gut eine Tasse "Dickes" übrig. Das Gärröhrchen mit Wasser füllen und das Fass dahin stellen, wo man es täglich sieht. Hier bleibt es 6 Wochen stehen, nicht zu kalt, die ersten 4 Wochen regelmäßig schütteln und ständig das Gärröhrchen beobachten, ob das Wasser verdunstet ist. Die letzten 2 Wochen das "Dicke" setzen lassen, damit abgezogen werden kann. Wir haben Mitte Oktober. Jetzt wird der Wein von der Hefe abgezogen und geschwefelt. Dabei wird der Geschmack geprüft. Der Wein sollte sehr herb schmecken. Den Wein bis Mitte November stehen lassen, er gärt noch ein wenig weiter und wird langsam klar. Sie können eine Kostprobe nehmen, es muss nach herbem Wein schmecken, der nach Geschmack schon so bleiben kann. |
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Mitte November wird der Wein vom Schwefel gezogen. Ab hier ist es
schon Geschmackssache, soll der Wein herb bleiben, kommt vielleicht
noch mal 1/2 Liter Wasser zu, soll er süßer werden, wird 1 kg Zucker
mit aufgelöst.
Wein abziehen, Deckel mit Gärröhrchen drauf, gut. Die erste Woche
regelmäßig öffnen und mit der Hand umrühren, um zu sehen, ob der
Zucker aufgelöst ist. Dann bis Mitte Dezember stehen lassen. Mitte
Dezember öffnen, kosten und mit dem Vinometer den Alkoholgehalt
testen. Jetzt den Wein nach Geschmack vervollständigen. Dann wird eingekocht. Parallel haben wir in 2 Tagen die
Gärprobe
gemacht. Das Nachfüllen von Wasser oder auch Zucker ist jetzt reine
Geschmackssache. Sollten Sie Zucker nachfüllen, noch mal eine Woche
stehen lassen und wiederholt Gärprobe machen. Wir wünschen guten Appetit!
Tipp:
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