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Einführung
Wer diese Seite liest, sollte vorher die Seiten über "trocknen" und "fermentieren" gelesen haben, um die bessere Qualität zu erkennen. Entstanden ist diese Variante eigentlich auch nur durch probieren. Das Ergebnis sind Tabakblätter, die so geschmeidig sind, dass man sie als Deckblätter für Zigarren nutzen könnte.
Wenn ich bisher geschrieben habe, mein Tabak ist rauchbar, auf diese Variante ist der Tabak gut, nicht sehr gut, aber auch daran arbeite ich noch.

Was mache ich anders?
Der Tabak wird nicht 8 Wochen, sondern 4 Monate getrocknet. Dabei tun ihm die Novembernebel und die nassen Dezembertage gut. Auch Fröste stören überhaupt nicht. Abgenommen wird im Weihnachtsurlaub.

 

 

Fermentiert wird im Minikühlschrank volle 3 Wochen. Im Kühlschrank sind 2 Gläser Wasser und gleichzeitig 200 Tabakblätter in 10 Rollen. Alle Rollen werden die ersten 2 Wochen täglich heraus genommen, mit Zuckerwasser leicht besprüht, gewendet und wieder fest zusammengerollt. Dann kommen sie wieder in den Kühlschrank. In der 3. Woche bleiben die Rollen unangefasst im Kühlschrank. So werden sie außen relativ trocken.
 

 

Die so behandelten Rollen kommen in leere Tabakbüchsen zum lagern. Aber in die Tabakbüchse kommt kein Apfel, sondern eine halbe Kartoffel. Kartoffeln schimmeln nicht so schnell und geben nicht ganz so viel Feuchtigkeit ab.
Nach 1 Woche ist der Tabak so geschmeidig, dass man daraus Deckblätter für Zigarren machen könnte. Der Tabak bricht nicht und kann jetzt problemlos geschnitten werden.
Jetzt kann der Tabak geschnitten werden. Der rauchfertige Tabak wird in den Tabakbüchsen ohne Kartoffel oder Apfel aufbewahrt. Erst, wenn man merkt, dass der Tabak zu trocken wird, kommt für ein paar Tage eine halbe Kartoffel dazu.
Ergebnis:
Ergebnis ist ein bekömmlicher Tabak, der in der Qualität besser ist, als nach den bisher beschriebenen Varianten. Durch die Nutzung einer Kartoffel statt eines Apfels wird der Tabak lagerfähiger und die Schimmelgefahr wird eingedämmt. Ich wünsche viel Erfolg beim Nachmachen.

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